BJV-Kata-Lehrgang gut besucht!

Kata-Lehrgang 19.07.26
Kata-Lehrgang 19.07.26 / Teilnehmer / Referenten

Die Erinnerung kurz vorher hat noch für einen guten Schwung an kurzentschlossenen Teilnehmer:innen gesorgt: 21 Teilnehmende versammelten sich am 19. Juli im Dojo des ATSV Habenhausen in der Volkmannstraße zum Kata-Lehrgang des Bremer Judo-Verbandes.

Vier Stunden lang referierten die DJB-Wertungsrichter Hannes Schweser (7. Dan) und Dirk Suhling (5. Dan) über die Grundlagen der ersten drei Gruppen der Nage-no-kata. Einsteigend mit der Ukemi-Waza (Fallschule), über die ominösen Schlagtechniken, Tsugi-ashi und Suri-Ashi bis hin zu Kuzushi und vielem mehr, wurde auch mit immer noch bestehenden Vorurteilen und Mythen rund um die Judo-Kata aufgeräumt.

Gerade diese Mythen und Halbwahrheiten schrecken immer noch viele Judoka ab, Kata als das zu betrachten, was es ist: eine wertvolle Methode, um Grundlagentraining zu betreiben und ein deutlich tieferes Verständnis dafür zu entwickeln, was Judotechniken eigentlich ausmachen sollte.

Neben dem starken Fokus auf die Funktionalität der Techniken und die Anwendung der Prinzipien wurde dieses Mal auch verstärkt auf das korrekte An- und Abgrüßen geachtet – und zwar für alle Trainingseinheiten, nicht nur für die Kata. „Rei-ho“ geht nämlich immer häufiger unter und wird nur noch als „Beiwerk“ betrachtet. Dirk Suhling betonte, dass durch diese Vernachlässigung auch das „Rei“, also die innere Einstellung zum Judo verloren geht – und damit auch die Essenz von Kanos Judo-Ideal als Weg, die Gesellschaft zu stärken.

Aber natürlich stand auch die Dan-Vorbereitung im Fokus, und die beiden Referenten hoffen, dass durch die Teilnahme ein gutes Fundament für das weitere Kata-Training gelegt wurde!

Dem Erlernen muss aber immer Training folgen! Daher hier noch einmal der Hinweis auf das monatliche Training im Kata-Stützpunkt des Verbandes:

Kata im Bremer Judo-Verband