Dan-Verleihung bei der LEM

Verdiente Mitarbeiter mit der Leistungsnadel geehrt

Kreissportbund Bremen-Stadt zeichnet die Sportfunktionäre Petra Müller, Klaus Schikorra und Fritz Carmohn aus
Von Frank Büter Bremen. Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Kreissportbundes Bremen-Stadt wurden verdienstvolle Mitarbeiter mit der Leistungsnadel geehrt. Die Ehrungen nahmen Peter Zenner, Präsident des Landessportbundes Bremen, und Bernd Zimehl, Vorsitzender des Kreissportbundes Bremen-Stadt, vor. Geehrt wurde zum einen Klaus Schikorra vom Bremer Judo-Verband. Schikorra ist seit 1970 Kampfrichter und seit 1980 Landeskampfrichter. Zudem war er von 1980 bis 1994 Kampfrichterobmann des Kreis-Judo-Verbandes. Der mit 40 Dienstjahren älteste Kampfrichter des Verbandes steht dem Nachwuchs mit seiner Erfahrung stets hilfreich zur Seite. Überdies war er als Co-Autor maßgeblich an der Erstellung der Verbandschronik zum 50-jährigen Bestehen beteiligt.

Vom Bremer Hockey-Verband wurde Petra Müller geehrt. Sie hat im Sommer 2009 ihre Schiedsrichter-Karriere auf nationaler und internationaler Ebene aus Altersgründen beendet. Insgesamt hat Petra Müller 308 Bundesliga und mehr als 100 Länderspiele geleitet und war bei zehn internationalen und nationalen Turnieren im Einsatz, zuletzt bei der Juniorinnenweltmeisterschaft in Boston (USA). Seit dem Jahre 2001 engagiert sie sich zudem als Schiedsrichterobfrau für den Hockey-Verband.
Auch Urgestein Fritz Carmohn von der BTS Neustadt durfte sich über die Auszeichnung mit der Leistungsnadel freuen. Er ist seit mehr als 50 Jahren ehrenamtlich tätig. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Betreuung von Fußballmannschaften, Schiedsrichtern und Übungsleitern sowie die Pflege von Sportgeräten und -plätzen. Fritz Carmohn legt besonderen Wert auf die Jugendarbeit.
© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Südost Seite: 6 Datum: 22.04.2010

Zwei Bremer haben es wieder geschafft

Bericht von der Deutschen Meisterschaft der Ü30 in Heilbronn am 17.04.2010

Der Bremer Judoverband hat zwei neue Deutsche Meister. Marcus Utzat (Asahi Bremen) und Andreas Pajer (Enjoy Judo) konnten ihre Titel verteidigen. In dem  mit 440  Teilnehmer starken Feld starteten die beiden einzigen Bremer in ihren Altersklassen M3(40-44 Jahre) bis 90 kg und in der M4(45-49 Jahre) bis 66 kg. Zuerst musste Andreas Pajer auf den vermeintlich stärksten Gegner van Beylen aus Leverkusen antreten. Erst kurz vor Schluss konnte Pajer die Wertungen ausgleichen und siegte mit Kampfrichterentscheid klar. Im Halbfinale ging es gegen den Berliner Werner Nötzel, früher auch schon deutsche Spitze kämpfend. Hier konnte Pajer, in dem taktisch geführtem  Kampf, mit viel Kampfkraft gewinnen. Auch im Finale gegen Jörg Rennhack aus Rostock siegte Pajer mit Haltegriff vorzeitig. Der Finalgegner zeigte zu viel Respekt gegen Pajer, der aber nicht so wie gewohnt zu seinen Schulterwürfen kam, trotzdem aber körperlich und kämpferisch überlegen war.

Marcus Utzat konnte im ersten  Kampf  Thorsten Mücke nach dessen Aufgabe besiegen. Danach kämpfte er im Halbfinale gegen Stefan Schwingschlögel aus Bayern. Ein guter Bekannter aber gefährlicher Gegner mit viel Power. Mit großem Einsatz und mehren Wurfansätzen siegte Utzat nach Kampfrichterentscheid. Im Finale stand er nun Peter Mitschein  gegenüber. Auch ein gefährlicher Linkskämpfer. Mit letztem Einsatz konnte der Bremer einen Schulterwurf ansetzen, der letztendlich den Siegpunkt bedeutete und damit die wiederholte Deutsche Meisterschaft.

Die Bremer „Oldies“ sind mittlerweile in Deutschland bekannt, an ihnen geht kein Weg mehr  vorbei, da sie neben jeweils 3 Deutschen Meisterschaften ebenfalls viele Platzierungen auf Europa oder Weltmeisterschaften der Ü30 erreichten.

Andreas Pajer (04_2010)

Der Beginn einer neuen Ära im Judo
Erstmalig wollen ab der kommenden Saison die bisher zerstrittenen Bremer Klubs auf Leistungsebene kooperieren

 

Von Tobias Dohr Bremen. Gemeinsam ist man stark. Manchmal dauert es etwas länger, bis sich ein solcher Grundsatz vollständig im Bewusstsein verankert hat. Bei den Bremer Judo-Verantwortlichen hat es über 20 Jahre gedauert. Doch nun soll eine neue Zeitrechnung beginnen: Ab der kommenden Saison wird das neue "Bremer Judo Team" den Leistungssport zurück in die Hansestadt bringen. Und die so lange zerstrittenen Vereine endlich an einem Strang ziehen lassen.
Man kann mit Fug und Recht von einer Zäsur im Bremer Judosport sprechen. Eine neue Ära soll es sein, die da eingeläutet wird - so zumindest erhoffen es sich die Initiatoren von ihrem neuen Modell. Bisher war das Zusammenleben der Vereine eher von Missgunst, Neid und Grabenkämpfen geprägt. "Ich kenne das gar nicht anders", sagt Marcus Utzat, eine der treibenden Kräfte im neuen System. "Es ging immer nur darum, auf Landesmeisterschaften mehr Titel zu gewinnen als der andere Bremer Verein." Die Konkurrenz, die Utzat anspricht, betrifft seinen eigenen Klub (JC Asahi) und den JC Sportschule Bremen (JCSB). Seinen Ursprung hat diese Dauerfehde in den 60er Jahren. Die Protagonisten damals: Dieter Schittkowski und Harry Utzat, Marcus Utzats Vater. Der eine (Schittkowski) war lange Zeit Trainer des anderen (Utzat). Damals noch gemeinsam beim JCSB. Bis weit in die 70er Jahre hinein dominierten die beiden Nationalkämpfer mit ihrem Verein die Judoszene in Bremen, feierten etliche Erfolge. Bis, ja, bis Utzat senior den JC Asahi aus der Taufe hob - und die ehemals dicke Freundschaft zerbrach. "Das waren die besten Freunde, sie haben sogar Weihnachten zusammen gefeiert und dann war das plötzlich vorbei", erinnert sich Utzat junior.
Fortan war in der Bremer Judoszene nichts mehr wie es einmal war. Asahi und JCSB lieferten sich ein Dauerduell um die Vorherrschaft. Mal war der eine Klub stärker, dann wieder der andere. Beide schafften es zwar in die Bundesliga, keiner konnte sich dort aber langfristig etablieren. "Anfang der 90er Jahre wäre der optimale Zeitpunkt gewesen, um eine Zusammenarbeit zu beschließen", erinnert sich der langjährige Vorsitzende des Bremer Judo-Verbandes (BJV), Karl-Heinz Meyer. Intensive Gespräche habe es gegeben, doch am Ende sprang keiner der Beteiligten über seinen Schatten. "Der Graben war einfach zu tief. Letztlich wollte immer der, der gerade etwas erfolgreicher war, lieber alleine weitermachen", erinnert sich Marcus Utzat.
Selbst vor einem Jahr, als der Verband noch einmal zu einem runden Tisch einlud, schien diese Haltung unumstößlich "Wir haben uns von Verbandsseite weit aus dem Fenster gelehnt, wollten das Bremer Team unbedingt auf den Weg bringen, aber wir sind uns mit den Vereinen einfach nicht einig geworden", erinnert sich Meyer. Doch dann ging es plötzlich doch. Den Ausschlag gab das starke Abschneiden der beiden Teams von Asahi und Enjoy Fitness aus Oyten, das von Landestrainer Andreas Pajer gecoacht wird. "Am letzten Kampfwochenende wussten wir: Wenn wir die Regionalliga stemmen wollen, müssen wir an einem Strang ziehen", erinnert sich Marcus Utzat.
Für Verbandschef Meyer war die Lage ohnehin schon lange klar: "Um in den obersten Ligen mitzuhalten, gibt es nur drei Modelle. Entweder man hat einen riesigen Verein im Hintergrund oder einen extrem starken Sponsor. Beides ist bei uns nicht der Fall. Da bleibt dann nur dieses Modell der Zusammenarbeit aller Vereine auf Leistungsebene." Und ausnahmsweise war der Blick zum großen Nachbarn aus Hamburg ein durchaus lehrreicher: "Die waren noch zerstrittener als wir, ehe sie sich zusammensetzten und genau dieses Modell erarbeiteten. Und heute ist das 'Hamburger Judo Team' deutscher Vizemeister" , sagt Utzat.
So weit ist man in Bremen noch lange nicht, aber der Anfang scheint gemacht. Das neue Bremer Team wird im März in der Regionalliga starten. Marcus Utzat weiß, dass neben der sportlichen Herausforderung nun erst einmal etwas ganz anderes gefragt ist: Nämlich der Nachweis, dass dieses Modell von Dauer sein kann und soll. "Es ist nicht das Team von drei Vereinen, sondern ein Leistungsteam für alle Bremer Judoka." Es werde ein paar Jahre dauern, bis das wirklich alle Beteiligten verinnerlicht hätten, glaubt Utzat.
Mittelfristig will sich das Bremer Team, das von Utzat selbst und Pajer gecoacht wird, in der Regionalliga etablieren. Langfristig soll es ruhig noch höher gehen. "5000 bis 6000 Euro braucht man für die Regionalliga, 10000 sollten es für die zweite Liga schon sein", meint Pajer. Vergleichsweise geringe Beträge, doch bei einer Sportart wie Judo ist der Kampf um die Finanzen mitunter deutlich härter, als der auf der Matte. Ob und wann in Bremen also wieder Bundesliga-Judo zu sehen sein wird, bleibt nicht nur von der sportlichen Entwicklung des talentierten Teams abhängig. Noch wichtiger wird es sein, wie ernst es den Verantwortlichen mit dem Neuanfang nach Jahrzehnten des Streits wirklich ist. Der Wille ist deutlich zu spüren. Andreas Pajer und Karl-Heinz Meyer sind jedenfalls fest entschlossen und bester Dinge, Marcus Utzat beschreibt die aktuelle Gemütslage sogar als euphorisch: "Ich musste erst 40 Jahre alt werden, um zu begreifen, dass wir gemeinsam einfach stärker sind."
© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Verdener Nachrichten Seite: 21 Datum: 22.12.2009
Foto: ©Hans-Henning Hasselberg

Bronze-Medaille für Marcus Utzat bei EM Ü30 inLignano(I)

Bei den Judo Europameisterschaften der Meister für Judoka über 30 im Italienischen Lignano gewann Marcus Utzat vom Judo Club Asahi die Bronze Medaille .
Marcus Utzat startete in der Altersklasse M3 (40-44j.) bis 90kg. Nach einen Freilos in der ersten Runde im 28mann starken Teilnehmerfeld kam es in der zweiten Runde zum Top Duell und vorweg genommen Finale mit den mehrfachen Europameister und ehemaligen Weltklasse Judoka Alexander Elizarov aus Russland. Bis dreißig Sekunden vor Schluss
lag der Bremer vorne , doch dann wurde er doch noch von Elizarov mit einer Fußtechnik erwischt, Da der Russe ohne Probleme ins Finale einzog und Europameister wurde war Utzat für die Kämpfe der Trostrunde qualifiziert . Hier traf er zuerst auf den Schweden Anders Karlsson, der mit einer Strafe wegen Passivität für den Schweden gewonnen wurde. Wenig zufrieden mit seiner Leistung musste nun eine klare Leistungssteigerung her, wartete doch nun der WM dritte von 2008 Stefano Pressello aus Italien der vor heimischen Publikum besonders motiviert war. Utzat gewann den hart geführten Kampf kurz vor Schluss mit einer Beinfass Technik vorzeitig. Jetzt ging es gegen den Franzosen Mathey
dieser wurde nach kurzer Zeit mit Schulterwurf besiegt. Im Kampf um Platz drei stand Jozsef Kormos aus Ungarn gegenüber. Auch hier konnte der Asahi Trainer mit Beinfassern den Kampf vorzeitig gewinnen und sich die Bronze Medaille sichern. Nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft und den dritten Platz bei der Weltmeisterschaft der nächste große Erfolg für den vierzig jährigen in diesem Jahr. Mit 750 Startern aus 30 Ländern war die Meisterschaft extrem gut besetzt und vor allem die Russen und Franzosen schicken immer mehr ihre ehemaligen Top Judoka zu diesen Events.

M.Utzat (11_2009)

1. Judo-Lehrgang für Ausrichter und Tischbesetzungen

Am vergangenen Wochenende fand der 1. Lehrgang für Ausrichter und Tischbesetzung in Bassen statt. Der Jugendreferent –männlich- des Bremer Judo-Verbandes hatte alle Judoka,  Ausrichter und Interessierte zu diesem Lehrgang eingeladen.
Judokas aus Bremen und Niedersachsen fanden schließlich den Weg in die Bassener Turnhalle. Der Judoverein Bushido Bremen richtete diesen Lehrgang aus.

Die Referenten Jörg Rafalski und Stefan Schulz (Bundeskampfrichter) unterrichteten 2,5 Stunden die Teilnehmer in Regeln, Pflichten und Aufgaben von Ausrichtern und Tischbesetzungen. Ganz wichtig war allerdings der Praxisteil. Hier konnten nun die Teilnehmer direkt ihr Können an manuellen und elektronischen Wertungstafeln unter Beweis stellen.

„Wir sind überzeugt, dass dieser Lehrgang den Teilnehmern sehr viel gebracht hat. Vor allem haben sie die Angst abgelegt, denn die meisten wussten im Vorfeld sehr viel. Haben sich aber wahrscheinlich nicht getraut an einem Turnier als Tischbesetzung teilzunehmen. Vor allem die elektronischen Wertungstafeln haben den Teilnehmern viel Spass gemacht. Allerdings hätte die Teilnehmeranzahl wesentlich höher sein können! Aber wir bleiben am Ball, denn dieser Lehrgang war der erste seiner Art im Bremer Judo-Verband. Wir werden diesen Lehrgang wahrscheinlich jedes halbe Jahr anbieten!“ äußerte sich der Jugendreferent –männlich- Jörg Rafalski.

Jörg Rafalski (10_2009)
Bild: Jörg Rafalski (BJV Jugendreferent –männlich-)
und Stefan Schulz (Bundeskampfrichter)
(beide im blauen Judogi)
mit den Teilnehmern des Lehrganges

Nationcup in Neumünster:    Bremen erreicht sensationell den dritten Platz

Am Wochenende startete das neu formierte Bremer Judoteam beim Nation Cup in Neumünster. Sechs Mannschaften kämpften im direkten Vergleich gegeneinander. Das Bremer Team erreichte nach drei Siegen und zwei Niederlagen einen hervorragenden 3. Platz . Im ersten Kampf besiegte Bremen die favorisierten Polen „AZS Judo Bydgoszcz“ mit 4:0. Artur Vartanjan bis 66 kg siegte genauso überzeugend wie David Zastrau(-73kg) und Egzon Lekai(-81kg) und Daniel Selling(+90 kg). Volker Klöß (-90kg) erreichte ein gutes Unentschieden. Gegen Lüneburg siegten die Bremer 3:2, wobei sich Zastrau aber verletzte und aufgeben musste. Die Siegpunkte erkämpften Vartanjan, Selling und Lekaj. Nun mussten die Bremer umstellen und verloren gegen United red mit 1:4. Marc-Oliver Guzek durfte gegen Lasse Leitert, Deutscher Vizemeister 2009, kämpfen, konnte aber nichts ausrichten. Auch Christian Maschke(bis 90 kg)konnte gegen einen Bundesligakämpfer nicht gewinnen. Selling holte den Ehrenpunkt. Gegen Norderstedt trumpften die Bremer wieder auf und siegten mit 5:0. Guzek bis 66 kg, Trainer Pajer bis 73 kg, Lekaj, Klöß und Selling gewannen ihre Kämpfe. Im 5´ten Kampf des Tages ging es gegen United black. Da auch Vartanjan verletzt an der Hand antreten musste, kämpfte er nur „einarmig“ mit großem Einsatz, verlor trotzdem durch eine merkwürdige Kampfrichterentscheidung. Pajer verlor ebenso unglücklich 10 sek. vor Schluss durch Haltegriff und Lekaj musste mit dem Schlussgong den Ausgleich hinnehmen. Klöß wollte dann die Entscheidung und verlor, sodass Selling mit seiner tollen Außensichel nur den 1:3 Endstand herstellen konnte. In diesem Mannschaftskampf war mehr drin, doch am Ende fehlte die Substanz der Bremer die nun auch noch zwei Verletzte zu beklagen hatten. Doch der Pokal und dritte Platz für Bremen ist ein hervorragendes Ergebnis, weil auch gegen Bundesliga-Judoka gekämpft wurde. Doch hätte Landestrainer Andreas Pajer alle Bremer Kaderathleten an Bord, wäre es noch besser gelaufen, doch der Anfang ist wie immer am schwierigsten.

Landestrainer Andreas Pajer (09_2009)
Foto v.l. Pajer, Maschke, Lekaj, Klöß, Selling
Sitzend v.l. Guzek, Zastrau, Vartanjan

Hochzeit des Jahres

Der zweite Vorsitzende ds BJV, Michael Buhlrich, hat geheiratet. Die Trauung fand in der Kirchweyher Kirche am 18. Juli 2009 statt. Die anschliessende Feier bei Kreuz Meyer war ein weiteres High Light.
Die Hochzeitsreise führte beide in die Karibik.

Großer Erfolg von Asahi Bremen und Enjoy Judo

Asahi Bremen  mit Trainer Markus Utzat und Sven Antonik wurde überlegen Meister in der Niedersachsenliga und "Enjoy Judo“ hat es geschafft und holte mit Trainer Andreas Pajer die Vizemeisterschaft am 5.ten und letzten Kampftag.  Das ist der größte Erfolg des Bremer Judo Verbandes seit vielen Jahren.

Kampftag in Bremen:

Asahi Bremen musste ohne für auf dem Länderpokal abgestellten Artur Vartanjan auskommen. Auch Max Zerhusen stand wegen Abifeier nicht zur Verfügung. Andreas Burgmann studiert noch in Irland und wurde aus kostengründen nicht eingeflogen genauso wie Sen. Weltmeister Oleg Derkach. Nach Verletzung war Nordmeister Kevin Wollborn wieder einsatztbereit. Und so konnten die Asahi Kämpfer Ostfriesland  knapp mit 4:3 besiegen. Die Punkte holte der starke Dennis Philipp bis 60 kg mit Armhebel, David Zastrau bis 73 kg mit Abtaucher, Volker Klöß bis 100 kg mit schönem Hüftwurf und im Schwergewicht Stass Petschneko mit großem Kampf.

In der zweiten Begegnung gegen Goslar siegten die Bremer mit 6:1. Die Punkte holten nochmals Philipp bis 66 kg mit Ausheber, Fabian Conrad bis 60 kg, Zastrau mit Armhebel, Egzon Lekaj bis 81 kg mit Beinfasser, Kevin Wollborn bis 90kg mit Abtaucher und Klöß ein zweites Mal mit schönem Konter. Das bedeutete endlich die erste Meisterschaft seit 7 Jahren Niedersachsenliga. Die makellose Bilanz von 12 Siegen und 24: 0 Punkten sprechen für sich.

Alle eingesetzten Kämpfer bestechen durch großen Trainingsfleiß und dadurch resultierenden starken Kämpfen und Siegen. Asahi Bremen ist wieder Aushängeschild für den Bremer Judo Verband.

Kampftag in Braunschweig:

Enjoy Judo Trainer Andreas Pajer konnte ebenfalls trotz vieler Ausfälle ein starkes Team aufbieten und die Mannschaften aus Braunschweig und Hildesheim jeweils mit 5:2 besiegen. Die Punkte gegen Hildesheim holten Bao Ha Du, Dominik Pajer  mit Ausheber und Schulterwurf, Isa Abakov gegen Niedersachsenkaderathlet Xaver Glawe mit toller Reaktion und Wurf, Christian Maschke mit Hüftwurf und Trainer Andreas Pajer mit Konter. Michael Marquardt und Werner Bockhoff überzeugten trotz knapper Niederlagen kurz vor Ende der Kampfzeit. Gegen Braunschweig siegten Marc Oliver Guzek nach tollem Kampf mit Wurf und Würger, genauso wie Überraschung des Tages, Erwin Raat nach 6 Mon. Moskau-Studium, mit Hüftwurfkonter, Werner Bockhoff und Christian Maschke nach Außensicheln und noch einmal Trainer Pajer mit Überkopfwurf. Enjoy Judo haben nach der unglücklichen Niederlage gegen Goslar am 1 Kampftag eine super Saison gekämpft und nur gegen Meister Asahi Bremen verloren. Alle Enjoy-Kämpfer waren immer im entscheidenden Kampf hellwach. Die vielen Ausfälle durch Verletzung von Marcel Kuzyk und Elger Struck und am letzten Kampftag von Tobias Jess (Bänderdehnung durch Sturz mit 2 Zementsäcken auf dem Rücken) und terminliche Absagen von Leistungsträgern Falk Arendt und Daniel Glandorf konnten sehr gut ausgeglichen werden. Tolle Leistung und Moral von allen Kämpfern der Mannschaft. Alle Kämpfer, die dieses Jahr neu dazu gekommen sind, wie Falk Arendt von OT-Bremen, Christian Maschke und Bao Ha Du von PSV Bremen und der junge Mark-Oliver Guzek vom OSC Bremerhaven, haben voll eingeschlagen.

Jetzt planen die Bremer Mannschaften für die Saison 2010 und überlegen um einen Aufstieg in die Regionalliga.

Andreas Pajer (02_2009)

Judo-Weltmeisterschaft der Ü30 Kämpfer in Sindelfingen am 29/30.Mai 2009

Vier Bremer starteten auf dieser WM im Glaspalast. 2 Bronzemedaillen, ein Fünfter und ein Siebter Platz waren die großartige Ausbeute der Kämpfer, die den Bremer Judo Verband damit glänzend präsentierten.

Michael Marquardt (Enjoy Judo) erreichte am zweiten Tag einen starken und überraschenden 5. Platz in der Altersklasse M1 bis 81 kg. Sechs kg musste er jedoch vorher abnehmen, um in der Gewichtsklasse zu kämpfen. David Cernoch (CZE) wurde als erstes besiegt um dann gegen den starken Rumänen Adrian Costin im Haltegriff zu verlieren. In der Trostrunde siegte Marquardt gegen Balazs Turcsanyi (HUN) und gegen Gregory Lorinquer(FRA). Im kleinen Finale um den dritten Platz gegen den Ungarn Richard Novota  unterlag er knapp und dass bedeutete Platz 5 auf der ersten WM für Michael Marquardt.

Am dritten Tag startete Marcus Utzat (Asahi Bremen) in der M3 bis 90 kg. Er hatte einen sehr guten Tag und siegte gegen Stanica Olteanu(ROU) und Markus Barnabas(HUN), danach gegen Antonella Aliano(ITA) mit tollen Aushebern und schönen Judotechniken und war Poolsieger. Gegen den Russen Oleg Borisov im Halbfinale stand Utzat kurz vor dem Finale. Doch auf ein Unentschieden wollte er sich nicht einlassen und riskierte 15 sek. vor Schluss noch einen Angriff, den Borisov eiskalt konterte. Dafür siegte Utzat dann umso imponierender im kleinen Finale gegen Valery Dushev aus Russland. Das bedeutete die Bronzemedaille der WM.

Ebenfalls am dritten Tag starteten Mathias Glasbrenner (PSV Bremen) und Andreas Pajer (Enjoy Judo) in der M4 bis 66 kg. Während Glasbrenner nach Niederlage gegen den Franzosen Lely noch in der Trostrunde den deutschen Vizemeister Wachsmuth besiegen konnte, verlor er dann gegen den starken van Beylen(GER) und belegte Pl.7.

Andreas Pajer siegte gegen den Franzosen Christophe Berthelot und gegen den Russen Sergey Melekhin mit Schulterwurf und war Poolsieger. Im Halbfinale ging es gegen den starken Russen Nicolay Egorov. Am Anfang sah es noch sehr gut aus mit leichten Vorteilen für Pajer, doch dann siegte Egorov mit Haltegriff. Im kleinen Finale gegen van Beylen aus Deutschland ließ Pajer nichts mehr anbrennen und schaffte 10 sek. vor Schluss den erhofften Sieg durch Schulterwurf. Großer Jubel zur zweiten Bronzemedaille für Deutschland starteten Bremer. Utzat und Pajer, die Trainer stehen mit ihren Mannschaften in der Niedersachsenliga auf Platz 1 und 2, coachten sich aber gegenseitig von Sieg zu Sieg und zeigten“ Bremer Stärke“.

 A.Pajer (04_2009)

Bronzene Ehrennadel

Anlässlich der Landeseinzelmeisterschaft der U11 am 26. April 2009 in Bassum verlieh der Bremer Judo Verband durch Katja Leese, Frauenreferentin, der Sportlerin Nina Heidemann (OT Bremen) die Bronzene Ehrennadel. Nina konnte ihre konstant gute Leistung im letzten Jahr mit der Vizemeisterschaft bei den Deutschen Polizeimeisterschaften krönen.

                                                                                                                        K.Leese (06_2009)

Bericht vom Landesligakampf in Nienhagen am 25.04.09

Am wichtigsten Kampftag der Saison in der Judo Niedersachsenliga konnten die Judokas aus Oyten zwei Siege einfahren. Im Spitzenkampf unterlagen sie gegen Asahi Bremen 1:5. Vor dem Kampf musste Trainer Pajer aber den Schock der vielen Absagen verkraften. Abiprüfungen, Arbeitseinsätze und Verletzungen dezimierte das Team auf 11 Kämpfer. Die Gewichtsklasse bis 73 kg konnte sogar erstmalig garnicht besetzt werden. Doch die restlichen Kämpfer wuchsen in allen drei Kämpfen über sich hinaus und zeigten ihre Klasse.
Im ersten Kampf gegen bis 66 kg gegen Lüneburg durfte Trainer und Ü40 Meister Pajer den Anfang machen. Nach einem schönen Schulterwurf siegte Pajer gegen Warbert vorzeitig. Daniel Glandorf bis 81kg punktete gegen Vidul, doch dann verlor Guzek bis 60 kg trotz guter Kampflage gegen Stiwich und kampflos bis 73kg ging der zweite Punkt an Lüneburg. Doch nun kam der Bärenstarke Tobias Jess im Schwergewicht. Gegen Brock gewann er mit Haltegriff. Elger Struck ließ gegen Franze bis 100 kg nichts anbrennen und gewann mit Hüftwurf und Marquardt makierte den fünften Punkt gegen Landvor durch Aufgabe. So endete der Kampf 5:2 für Enjoy Judo.
Dann ging es im Spitzenkampf gegen Asahi Bremen. Pajer kämpfte nun gegen Spitzenkämpfer Vartanjan, großes Talent aus Bremen und Bundesligakamerad in Lübeck. Beide haben den ersten gleichzeitigen Bundesligakampf für die Landesliga sausen lassen. Das zahlte sich aus, denn nach starker Angriffsleistung Pajers konnte Vartanjan den Oytener nach fast 4 Min. mit Schulterwurf besiegen. Davon ließ Enjoy sich nicht beeindrucken. Falk Arendt konnte bis 81 kg gegen Norddeutschen Meister Kevin Wollborn sensationell siegen. Doch Marc Oliver Guzek verlor gegen Trainingskollege Philipp mit Fußfeger. Nun siegte Asahi kampflos bis 73 kg wegen Nichtbesetzung. Leider verletzte sich im anschließenden Schwergewichtskampf Elger Struck am Knie gegen Klöß, sodass die Siegeschance vertan war. Trotzdem konnte Jeß gegen den Altmeister Oleg Derkach noch ein Unentschieden herausholen. Im abschließenden kampf bis 90 kg konnte der 45 jährige Eduard Raat gegen Burgmann keine Überraschung vollbringen. Nach gutem Kampf endete die Begegnung 5:1 für Spitzenreiter Asahi.
Im letzten Kampf gegen Nienhagen musste das letzte Aufgebot aufgestellt werden. Pajer besiegte Machleb durch kleine Wertung. Arendt hatte den Sieg vor Augen und verlor bis 81 kg 40 Sek. vor Schluß gegen Heimlich durch Schenkelwurf. Guzek siegte bis 60 kg kampflos und Enjoy verlor bis 73 kg ebenso. Wieder war es Tobias Jess der den 50 kg schwereren Kreuzmeyer im Schwergewicht mit Haltegriff sensationell halten konnte. Im abschließenden Kampf bis 90 kg zeigte Michael Marquardt seine wahre Stärke mit schönem Sieg gegen Wesemann. Endstand 5:2 für Enjoy. Damit ist vorerst der dritte Platz der Liga gesichert und obwohl mehrere Kämpfer fehlten, zeigte Enjoy wiederum große Moral und das Ziel ist nun die Vizemeisterschaft. Am nächsten Kampftag am 16.05. kommt der zweite Osnabrücker TB nach Oyten zum Spitzenkampf.
Asahi Siegte mit guter Leistung 5:2 gegen Lüneburg und 6:1 gegen Nienhagen.

A.Pajer (04_2009)

Bremen erfolgreich auf der Deutschen Meisterschaft Ü30

Am 18.04.09 fanden die deutschen Meisterschaften Ü30 in Berlin statt. Sechs Judoka starteten für den Bremer Judo Verband. Die Ausbeute konnte sich sehen lassen. Marcus Utzat(Asahi Bremen) und Andreas Pajer (Enjoy Judo) holten die Titel an die Weser. Sie wurden beide schon 2005 an gleicher Stätte Titelträger. Michael Marquardt(Enjoy Judo) bis 90 kg M1(30-34 Jahre), Mathias Glasbrenner(PSV Bremen) und Thorsten Klein(OT-Bremen(M3 über 100 kg) wurden Dritte. Peter Plagemann (OT-Bremen,M3 bis 100 kg) wurde Siebter. Utzat siegte bis 90 kg in der M3(40-44 Jahre) gegen Willi Linsmeier(Bayern) und Armin von

Au(Württemberg) und im Finale gegen Klaus Heinzle mit schöner Technik und gutem Kampfeinsatz. Pajer siegte bis 66 kg in der M4(45-49 Jahre) gegen Syll(Berlin), Fischer (Württemberg), Fungk(Sachsen-Anhalt) und im Finale gegen Udo Wachsmuth(SA) mit schönen Schulterwürfen. In der gleichen Klasse konnte Mathias Glasbrenner mit drei Siegen und einer knappen Niederlage überzeugen. Die Bremer zeigten großen Teamgeist in der Landeshauptstadt und unterstützen sich gegenseitig. In der nächsten Woche allerdings stehen sich Trainer Andreas Pajer und Trainer Marcus Utzat mit ihren Landesligamannschaften im Spitzenkampf der Niedersachsenliga wieder gegeneinander gegenüber und kämpfen um die Meisterschaft. Doch auch die Trainer bereiten sich jetzt schon mit Mathias Glasbrenner auf die Weltmeisterschaft Ende Mai in Sindelfingen vor.

Andreas Pajer (04_2009)

Foto: v.l. Utzat, Klein, Pajer, Plagemann, Glasbrenner, Marquardt

Ole Bischoff Lehrgang

In Syke fand am Freitag, 27.Februar ein Highlight für alle Judo-Fans statt.
Olympiasieger Ole Bischoff zeigte einige seiner "Gewinnertechniken" im Gemeindehaus in Heiligenfelde/Syke. Knapp 30 Bremer Judoka (u.a. Bremer Kader) waren life dabei. Mit Ole´s natürlicher und freundlicher Art Judo zu zeigen begeisterte er alle. Vielleicht springt ja der Funke bei dem einen oder anderen Judoka über. Seine Leichtigkeit der Übungen, die Dynamik der Techniken und die Präzision zeigt, was für ein Judo-Vollprofi Ole Bischoff ist. So war jeder nach dem Training glücklich und stolz, auch noch ein Autogramm und ein Foto mit Ole zu bekommen.

Andreas Pajer(03_2009)

1. Kampftag Niedersachsenliga 2009

Asahi Bremen/Eiche Horn siegten in der Niedersachsenliga eindrucksvoll gegen Bümmerstede 6:1 und Hildesheim ebenfalls 6:1. Gegen Osnabrücker TB gewannen die Judoka 4:3 und setzten sich somit an die Tabellenspitze. Siegpunkt gegen OTB erzielte Max Zerhusen bis 66 kg, der alle 3 Kämpfe für sich entschied.
Es siegten ebenfalls Burgmann, Derkach, Klöß, Conrad,.......
Enjoy Judo begann mit einer unglücklichen 3:4 Niederlage gegen Goslar, wobei sich Marcel Kuzyk im Entscheidungskampf verletzte. Doch die Judokas zeigten nach dem Schock gute Moral und siegten gegen Hambüren und Uelzen jeweils 4:3. Die neuen eingesetzten Bremer Kämpfer Falk Arendt bis 73 kg(von OT Bremen) und Marc-Oliver Guzek bis 60 kg(OSC Bremerhaven) konnten je 2 Siege mit einbringen. Bao Ha Du und Christian Maschke(PSV) glänzten mit Sieg und einer knappen Niederlage. Weiterhin siegten Elger Struck bis 100 kg(3 x) Pajer bis 66 kg(2x) und Abakov bis 81 kg(1x). Das bedeutet Platz 5.

Andreas Pajer(02_2009)

Drei Bremer beim Trainerseminar in Köln

Der zweite Vorsitzende des Bremer Judoverbandes Michael Buhlrich besuchte am Wochenende mit Jugendleiter Jörg Rafalski und Landestrainer Andreas Pajer das Nachwuchstrainerseminar für Spitzensportler beim Bundestrainer Richard Trautmann (U17/20 männlich) in Köln. Um nahe am Geschehen zu sein, Entwicklungstendenzen, Trainingskonzepte und die neusten erfolgreichen Wettkampftechniken zu erlernen und an den Bremer Nachwuchs weiter zu geben, verweilte das Bremer Trio im Bundesleistungszentrum. Auch der Erfahrungsaustausch mit anderen Landesverbänden im Leistungssport luden zu aktiven Diskussionen ein. Auf jeden Fall begrüßt der Bundestrainer und viele anderen Landestrainer die Arbeit der Bremer mit dem Ziel die Judoka in Bremen im Training zu zentralisieren, um wieder langsam mit mehreren Athleten in die Leistungsspitze zu gelangen. Am Ende waren sich die Bremer einig, ein ganzes Stück vorran gekommen zu sein und den richtigen Weg eingeschlagen zu haben.
Foto: Andreas Pajer, Michael Buhlrich, Jörg Rafalski

Andeas Pajer(01_2009)

Neue B-Lizenz-Trainer in Bremen

Bremen hat zwei neue Trainer mit B-Lizenz. Mathias Glasbrenner (1860 Bremen/PSV) und Andreas Pajer (Enjoy Judo/Landestrainer U17) bereiteten sich seit September intensiv im Bundesleistungszentrum Köln auf die Prüfung vor. Am Wochenende bestanden beide die therorethische und praktische Prüfung mit sehr guten Leistungen. Ausbildungsleiter Ralf Lippmann und Dr.Henning Schäfer waren zufrieden mit den Bremern. Nun wollen beide in ihren Vereinen und für den Bremer Landesverband das neue Wissen an den Judonachwuchs weitergeben.

Foto: v.l.Mathias Glasbrenner, Dr.Henning Schäfer, Ralf Lippmann, Andreas Pajer

A.Pajer (11_2008)

Norddeutsche Einzelmeisterschaften der Frauen

Am 18. Oktober fanden in Hamburg die Norddeutschen Meisterschaften der Frauen statt.  Wie schon nach einer geringen Beteiligung bei den Bremer Landesmeisterschaften zu befürchten war, reiste die Bremer Delegation mit lediglich vier Starterinnen an. Leider musste Nina Heidemann (+78 kg, OT Bremen), die gerade noch Deutsche Vizemeisterin bei den Polizeimeisterschaften wurde, verletzungsbedingt kurzfristig absagen.

Mona-Lisa Guzek, die noch in der U20 startberechtigt ist, belegte in ihrer Gewichtsklasse -52 kg einen achtbaren 5. Platz, verpasste damit aber leider knapp das Ticket zur Deutschen Meisterschaft in Bayreuth.

Karina Stock, Sonja Kurzbach (beide -63 kg, TV Eiche Horn) und Jennifer Nelson (-70 kg, Tura Bremen) kamen leider über die Vorrundenkämpfe nicht hinaus.

Damit wird in diesem Jahr leider keine Dame den Bremer Judo Verband bei den Deutschen Meisterschaften vertreten.

Katja Leese (10_2008)
Frauenreferentin im Bremer Judo Verband

Mein freiwilliges soziales Jahr im Sport beim Bremer Judo-Verband (2007 / 2008)

„FSJ im Sport? Was machst’n du da eigentlich?“ – So reagierten viele denen ich von meinen Plänen nach dem Abi erzählte. Wie viele in meinem Alter wurde ich mit dem Thema Ersatzdienst konfrontiert und mir war sehr schnell klar, dass ich keinen 0815 Job ableisten wollte. Ich hatte das Bedürfnis etwas zu machen, das mich persönlich weiterbringt und eine gute Sache unterstützt.

Die Idee mein FSJ im Sport beim Bremer Judo-Verband zu absolvieren kam mir, als ich von einem FSJler beim NJV erfuhr. Bremen war für mich judotechnisch absolutes Neuland und somit ein noch größerer Reiz.
Die ersten Wochen in meinem neuen Umfeld waren definitiv die aufregensten. Ich habe Unmengen neuer Judoka kennen gelernt, meinen Arbeitswochenplan versucht mit möglichst vielen Trainingseinheiten zu füllen und bin mit Stadtplan per Rad oder Bahn von A nach B gependelt. 

Die Werk- und Arbeitsgemeinschaften (WAG):

Ich habe zwei Arbeitsgemeinschaften geleitet: an der Gesamtschule West (6.-9.Klasse) und an der Gesamtschule Ost (5.Klasse). Aufgrund der guten Absprache mit der Schulleitung waren beide gut besucht. Die Arbeit mit den Kindern war nicht immer einfach, da der Zwang besteht eine WAG zu wählen und so die Motivation der Kinder nicht immer sehr groß ist. Gerade an der GSO waren viele Problemkinder in die WAG gekommen und warfen meine Stundenplanung das ein oder andere Mal über den Haufen. Es war wirklich eine große Herausforderung sich auf die Kinder einzustellen und die richtigen Mittel und Wege zu finden sie zu motivieren. Gerade in diesen Stunden habe ich gelernt wie wichtig die richtige Mischung aus Flexibilität und Konsequenz ist.

Kurse:

Ich hatte das Glück einen Oberstufenkurs in Vegesack gemeinsam mit einer Lehrerin zu leiten. Es hat mir sehr viel Spaß bereitet Schülern in meinem Alter zu unterrichten, auch wenn die Trainingsverhältnisse (25 Schüler auf einer Fläche von 7m X 7m Turnermatten) besser hätten sein können. Außerdem ging es nicht nur darum den Schülern die Judotechniken zu vermitteln, sondern viel mehr mit der Lehrerin ein Konzept zu entwickeln mit dem sie in Zukunft auch eigenständig die Judoeinheiten leiten kann.

Sportunterricht an der Ronzelenstraße:

Die Judostunden boten einen guten Gegensatz zu den WAGs. Hier konnte ich nicht einfach mit einem eignen Konzept anfangen, sondern musste mich in das bestehende Konzept reindenken. Im Nachhinein betrachtet kann man sagen, dass ich mit der Zeit mich immer besser einbringen konnte. Es war wirklich schön, neben den Anfängertrainingseinheiten (WAGs), auch Trainingseinheiten mit Fortgeschrittenen unterrichten zu dürfen.

Judostunden in Vereinen:

Auch in Vereinen war ich tätig. So übernahm ich zwei, kurzzeitig auch drei, Judogruppen in den zwei Vereinen (BJC und Tura). Ich erfuhr sehr schnell, dass die Kinder viel motivierter zum Training kamen als die Kinder in den WAGs. Die Trainingseinheiten vergingen immer wie im Flug und brachten eine menge Spaß mit sich. 

Jugend trainiert für Olympia:

Ein weitere Aufgabe war es das Landesfinale von Jugend trainiert für Olympia zu organisieren. Um den Aufwand (Mattentransport, Transporter mieten, Kampfrichter bestellen), der durch das Landesfinale entstand, besser auszunutzen, fand danach ein Mannschaftskampf für die 5ten und 6ten Klassen des Schulzentrums an der Ronzelenstraße statt. Trotz der anfänglichen Probleme in der Organisation, verlief alles besser als erwartet. Gerade beim judospezifischen Teil des Mannschaftskampfs war eine Wahnsinns Stimmung. Die ganze Arbeit machte sich spätestens dann bezahlt, als ich mit den Gewinnern des Landesfinale von JtfO (SZ Ronzelenstraße) nach Schonach fuhr. Eine wirklich tolle organisierte Veranstaltung bei der wir sehr viel Spaß hatten. Der Gruppenzusammenhalt wurde durch diese Fahrt deutlich gestärkt, wie ich in den nachfolgenden Wochen merkte.

Meisterschaften und Turniere:

Am Wochenende standen das ein oder andere Mal Turniere auf meinem Terminplan. Dort habe ich versucht mich möglichst nützlich zu machen, was mir auch meistens mehr oder weniger gelungen ist. Das ultimative Turnier war natürlich das Internationale Masters in Bremen. Eine wirklich tolle Erfahrung bei so einem Turnier mitzuwirken. Da tippt man sich auch schon mal gerne die Finger wund und quält den Drucker mit hunderten von Kopien. Erst wenn man mit involviert ist in so eine große Sache, versteht man was alles dazu gehört.

Fahrten:

Das absolute Highlight des FSJs war die Fahrt nach Spanien. Das lag zum einen an dem schönen Wetter, aber viel mehr an den Judoka, die mitgefahren sind und an der super Organisation von Dieter. Das morgendliche Joggen am Strand auf freiwilliger Basis wurde ebenso gut angenommen, wie das Beachen oder das Kicken am Strand. Selbst unter tropischen Bedingungen im Dojo in Taragona ließ das Engagement der Freizeitler nichts zu wünschen übrig. Die Fahrt nach Barcelona und der Besuch des Freizeitparks boten die perfekte Abwechslung zu den Sportaktivitäten. Bevor es abends für die meisten auf die Discomeile ging, um den Tag schön ausklingen zu lassen, wurde beim Eiswettessen der Magen bis zum äußersten strapaziert.

Seminare:

Durch die Seminartage, 25 an der Zahl, die ich größten Teils mit anderen FSJlern im Sport absolviert habe, bekam ich einen Einblick in das Alltagsgeschäft der anderen Kollegen. Man hat auf den Seminaren schnell gemerkt: Sport verbindet. Der Spaß stand fast immer im Vordergrund. Die schönsten Tage, auch wenn es schwer zu sagen ist, waren auf Langeoog. Das Meer, der Strand und die Dünen boten eine tolle Kulisse für Strandlacrosse, Strandfußball und Strandrugby.

Geschäftsstelle:

Die Geschäftsstelle war Dreh- und Angelpunkt meiner Aktivitäten. Hier bin ich morgens immer vor- und nach dem Training hingefahren. Neben den Trainingsvor- und nachbereitungen, standen Verwaltungsarbeiten an, wie das Komplettieren und auf aktuellen Stand halten der Pass-Datei oder das bearbeiten von Emails. Bei Rückfragen oder technischer Inkompetenz stand mir Dieter immer mit Rat und Tat zur Seite.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die dazu beigetragen haben, dass ich in diesem Jahr so viel gelernt und Spaß gehabt habe. Wie immer ist so ein Jahr schneller um als man denkt. 

Mit sportlichen Grüßen

Matthias (08_2008)

Marcus Utzat erfolgreich auf Senioren-WM in Brüssel

Mit einem großen Erfolg kehrte Marcus Utzat von den Judo Weltmeisterschaften der Senioren in Brüssel heim.
Mit einem sensationellen dritten Platz in der offenen Gewichtsklasse der Altersklasse M2 und einen 7. Platz in der Klasse bis 90kg. Dabei übertraf er selbst seine größten Erwartungen.
In der 90kg Klasse begann Utzat mit einem Freilos und traf dann auf Adil Bagaid aus Marokko . Gegen den mehrfachen Senioren Weltmeister und WM siebten von 1993 lieferte Utzat einen großen Kampf ab und bestimmte lange Zeit das Kampfgeschehen, doch kurz vor Schluss wurde er durch eine Bodentechnik besiegt. Bagid wurde danach überzeugend Weltmeister. In der Trostrunde besiegte Utzat dann den Engländer Neil Langworthy und den Franzosen Christophe Hersant vorzeitig . Danach traf er auf Christian Medrow immerhin der Deutsche Senioren Meister in dieser Klasse . Utzat gewann nach hartem Kampf mit einer Kontertechnik und stellte somit sein schwaches Auftreten bei den Deutschen Meisterschaften vor zwei Wochen wieder gerade . Gegen den Niedersachsen Lauer verlor Utzat dann im Golden Score , und belegte damit Platz 7.
Zwei Tage später fand dann die offene Klasse statt . Nach einem Freilos und einem Sieg gegen der Brasilianer Pacheco verlor Utzat gegen den späteren Weltmeister Kudryavtsev aus Russland der mit seinen 136kg genau 50kg mehr als der Bremer an Gewicht hatte.
Im ersten Kampf der Trostrunde wurde dann der 100kg Weltmeister von 2006 Telman Kurbanov aus Russland mit einer kleinen Wertung besiegt.
Der Franzose Mathy wurde nach nur zehn Sekunden mit Schulterwurf besiegt. Im Kampf um Platz drei wurde dann Abdulkahzev aus Belgien besiegt,
Diese Bronze Medaille war die einzige für einen Deutschen Judoka in der Altersklasse M2.
Das Bild oben zeigt Marcus mit dem mehrfachen Weltmeister Bagaid aus Marokko.

Marcus Utzat (07_2008)

Liga-Ergebnisse

In der Niedersachsenliga wurde JC Asahi Vizemeister knapp vor dem Drittplatzierten Enjoy Judo.

In der Bezirksoberliga Lüneburg/Stade wurde JC Villa Vital Vizemeister.
TV Eiche Horn wurde 5.  und der PSV Bremen 6.

In der Bezirksliga Lüneburg/Stade wurde Bushido Bremen 6.

In der Bezirksoberliga Hannover stellte der JC Weyhe dieses Jahr keine Mannschaft.

Für die Zukunft möchten wir versuchen, ein gemeinsames Team auf die Beine zu stellen. Interessierte Vereine bzw. Kämpfer können sich beim Sportreferenten Thomas Neubauer (thomas.neubauer@bremer-judo-verband.de) melden.

Thomas Neubauer (07_2008)

Judo-Club Weyhe freut sich über neue B-Trainerin

Der Judo-Club Weyhe freut sich über eine neue B-Lizenz für den Bereich Selbstverteidigung/ Selbstbehauptung (SV). Erworben hat diese Lizenz die langährige Trainerin Karin Albers. Damit hat der JC Weyhe ein neues Steckenpferd in seine Reihen aufgenommen. Wie Karin Albers berichtet, fand die gesamte Ausbildung im Bundesleistungszentrum in Köln statt. Beim Ausbildungsleiter des Deutschen-Judo-Bundes (DJB) Ralf Lippmann erfolgte die harte Ausbildung verteilt über 3 Wochenenden. Doch wie man sieht, hat sich die Anstrengung gelohnt. Nunmehr lernt beim JC Weyhe eine kleine Gruppe von Mädchen unter der Leitung von Karin Albers die kleinen Kniffe der Selbstverteidigung/ Selbstbehauptung kennen. Am Ende der gesamten Ausbildung, die sich über 1 Jahr erstreckte, folgte eine schriftliche Prüfung im Rahmen einer Hausarbeit. Nach bestandener Prüfung konnte sie ihre Lizenz auch zur Freude von Cheftrainer Claus Dierks präsentieren. Weitere Infos unter www.jcweyhe.de.

Rena Neubauer (06_2008)

Egzon Lekaj besteht Dan-Prüfung

Bei der diesjährigen Sommer-Danprüfung des Bremer-Judo-Verbandes stellte sich der Judoka des Judo-Club Weyhe Egzon Lekaj den hohen Anforderungen der Meisterprüfung. An diesem Tage lieferte er eine hervorragende Prüfung ab. Mit seinem Partner Niklas Motte begann er mit der Nage-no-kata. Bereits diese wurde äußerst dynamisch vorgeführt. Neben dem weiteren Stand- und Bodenprogramm referierte er 20 Minuten lang über seine Spezialtechnik, dem Yoko-tomoe-nage. Ausführlich berichtete er wie er die Technik auf sich persönlich zugeschnitten hat und demonstrierte diese auch unter methodisch technisch-taktischen Gesichtspunkten. Schließlich ist es auch die Technik mit der er schon viele Siege einfahren konnte. Das hoch graduierte Prüfungskomitee bescheinigte ihm eine sehr gute Leistung und konnte ihm zur bestandenen Meisterprüfung gratulieren. Nun kann er sich auf das nächste Highlite konzentrieren: Die Internationalen Deutschen Einzelmeisterschaften in Braunschweig am nächsten Wochenende.
Weitere Infos unter www.jcweyhe.de.

Rena Neubauer (06_2008)

Oliver Prenzel vom OT Bremen/Uni Bremen gewinnt sensationell die Bronzemedaille bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften 2008 in Köln!

Die Sporthochschule Köln war am 21./22.06.08 Ausrichter für die diesjährigen Deutschen Hochschulmeisterschaften im Judo. Auch in diesem Jahr war mit 432 Wettkämpfern erneut ein Teilnehmerrekord erzielt worden. Unter den Augen von Bundestrainer und der Spitze des DJB-Präsidiums, die trotz Olympiavorbereitung großes Interesse an Deutschlands Judoelite zeigten, waren hochkarätige Wettkämpfer angetreten.
Die Gewichtsklasse bis 73 kg hatte mit 72 Einzelstartern nicht nur die meisten, sondern auch die besten Judoka des Turniers auf der Matte. Die Entscheidung dauerte allein in dieser Gewichtsklasse 7 Stunden. Dann stand fest, Oliver Prenzel hat Bronze.
In der ersten Runde besiegte Prenzel nach nur 35 Sekunden Martin Günther mit Ippon (vorzeitiger Sieg) durch Festhaltetechnik. Weitere Siege über den Münchener Gerhard Baur (1 Minute,  Ippon für Wurftechnik ) und Andreas Klaiber  von der Uni Leipzig (Sieg nach 34 Sekunden für Ausheber).
Eine Unaufmerksamkeit gegen Markus Kokot, Dt.Vizemeister U20 und für die Uni Köln startend, kostete Olli dann den Poolsieg, nachdem er überraschend in einen Gegenwurf geriet.
Dieser Kampf blieb der einzige Ausrutscher, da Prenzel nacheinander die Spitzenkämpfer Kim Hübner  -Uni Würzburg- (Ippon für Wurf), Norman Helm (Uni Potsdam), den er nach Ablauf der 5 Minuten Kampfzeit mit hoher Wertung besiegen konnte und im Kampf um Platz 3 den Hamburger Florian Hahn, wieder mit Ippon , besiegte.  Sieger in dieser Klasse wurde der hochfavorisierte Rene Walther (TU Braunschweig).

In der Klasse bis 78 kg war nach 5jähriger Wettkampfpause Annika Berger OT Bremen/HfÖV Bremen am Start. Nach Freilos in der ersten Runde besiegte Annika  Simone Meyer (Baden Württemberg) nach nur 15 Sekunden mit Wurfippon.
Gegen Adelheid Könsgen (Uni Berlin) hatte Annika dann das Nachsehen, ehe sie im Kampf um Platz 7 die zweite Niederlage hinnehmen musste.  Mit dem 9. Platz kann Berger nach der langen Pause zunächst erst einmal zufrieden sein, ehe sie bei weiteren Meisterschaften die alte Routine wiedererlangen kann.

Frank Meyer (06_2008)

Vier Medaillen auf der Deutsche Meisterschaft der Ü30

Am Samstag fanden in Bad Homburg die diesjährigen Deutschen Meisterschaften der Ü30 statt. 400 Judokas starteten in verschiedenen Alters und Gewichtsklassen. 6 Bremer gingen auf die Reise nach Hessen und kehrten mit zwei Silber und zwei Bronzemedaillen zurück. Am Morgen startete Mathieu David (OT Bremen) hochmotiviert bis 60 kg 30-34Jahre. David besiegte Dietze(HH), Maas(NRW) und den deutschen Meister Tripler(HE), verlor nur durch eine Unachtsamkeit gegen Feld (NRW) und wurde großartiger deutscher Vizemeister. Anja Näke (1860 Bremen) bis 63 kg 40-44 Jahre kämpfte bei den Damen stark, konnte sich aber gegen die Ligakämpferinnen Silke Krischke( HE) und Martina Hanke(BW) nicht durchsetzten und sicherte sich Platz 3. Dann kam der Auftritt von Marcus Utzat bis 90 kg 35-49 Jahre, er kämpfte gegen Roth (NRW), konnte aber nicht entscheidend punkten. So hofften alle Bremer auf den Kampfrichterentscheid zugunsten des aktiveren Bremers. Leider entschieden die Kampfrichter gegen Utzat und durch die anschließende Niederlage von Roth schied der favourisierte Bremer aus. Bis 73 kg 45-50 Jahre startete Hannes Schweser(SG Ostlebshausen). Gegen den Sen. Weltmeister Ulrich Kreuz und oftmaligen norddeutschen Meister Heiner Philipp hatte Schweser keine Chance. Anders Mathias Glasbrenner (Bremen 1860) in der selben Altersklasse bis 66 kg. Er besiegte Thomas Becker(NRW) und Jürgen Hampel (BY) unterlag im Finale sehr knapp Jörg Rennhack (SA) durch Kampfrichterentscheid. Das bedeutete Platz 2. Bis 66 kg 40-44 Jahre startete Andreas Pajer (Enjoy Judo) gleich im ersten Kampf gegen den Sen. Weltmeister und ehem. deutschen Meister Jürgen Grasmück (HE). Doch das vorweggenommene Finale konnte Pajer überraschend gut beherrschen. Beide Kämpfer gingen an Ihre Grenzen und nach dem Schlussgong jubelten schon alle Bremer über den Kampfrichterentscheid. Doch aus nicht nachvollziehbaren Gründen bekam Pajer noch eine Strafe und verlor den Kampf. Auf diesen Tag mit dieser guten Form habe ich lange gewartet, doch ich habe nicht den Heimvorteil des hessischen Vorzeigeathleten bedacht. Mit großer Power schmetterte er anschließend in der Trostrunde seine Gegner Leib (NS) und Grünwald (HE) auf die Matte und sicherte sich die Bronzemedaille. Mit ein wenig mehr Glück wären die deutschen Meistertitel für die Bremer erreichbar. Gleichzeitig sieht man, dass in Bremen auch im höheren Alter exellenter Leistungssport im Judo möglich ist.

Andreas Pajer (06_2008)

Niedersachsen-Liga 3. Kampftag

Am dritten Kampftag der Niedersachsen-Liga konnte das Team des Judo Club Asahi einen großen Schritt nach vorne in der Tabelle machen.
Obwohl Asahi Trainer Marcus Utzat neben Michael Domigalle, der keinen Urlaub bekam, auch auf den stärksten Kämpfer Daniel Selling (Nationalmannschaftslehrgang) verzichten musste, erklärten die Kampfrichter dreimal Asahi zum Sieger.
Im ersten Kampf traf Asahi im verbandsinternen Duell auf Enjoy Oyten .
Da die Gewichtsklasse -60kg nicht besetzt war und Alexander Gerka, nach überlegenem Kampf und einer kleinen Unachtsamkeit sowie Selling Ersatz Stass Pecenenko ihre Kämpfe verloren stand es 3:0 für Oyten.
Volker Klöß holte ein Unentschieden gegen den für Oyten kämpfenden Lübecker Jess. Jess ging durch eine Yuko-Wertung mit Seoi-Nage in Führung. Danach wendete sich der Kampf und Klöß versuchte die Initiative zu ergreifen. Dies war jedoch, wegen eines stark passiv kämpfenden Gegners, nur schwer möglich. Nach zwei folgerichtigen Strafen stand am Ende ein schmeichelhaftes Unentschieden auf der Anzeigetafel.
Mit Artur Vartanjan kam die Wende. Gegen den Bremer Landestrainer Andreas Pajer holte er den ersten Punkt. Nachdem er den anfänglichen Respekt ablegte, erwischte er Pajer nach ca.3,5 Minuten mit Ippon. Der Kampf war bis dahin vom Abtasten geprägt und es schien so, als wenn Pajer ein Unentschieden über die Zeit bringen wollte, um damit den Sieg für Oyten einzufahren.
Danach hatten Andreas Burgmann, der Werner Bockhoff nach 30 Sekunden mit Beinfasser warf, und Kevin Wollborn gegen Daniel Glandorf wenig Mühe mit den Altmeistern.
Am Ende stand es 3:3. Mit einer Unterbewertung von 30:27 für den JC Asahi Bremen.
Nach den Regularien wird jedoch nur ein Punkt vergeben in der Tabelle.
Im zweiten Kampf wurde die Mannschaft vom SV Nienhagen 6:1 besiegt.
Im letzten Kampf wurde der VFl Stade mit 5:2 besiegt.

Die Ergebnisse aus Stade:

VfL Stade : SV Nienhagen  2 : 4 20 : 35
Enjoy Judo : JC Asahi Bremen  3 : 3 27 : 30
VfL Stade : Enjoy Judo 3 : 4 30 : 40
SV Nienhagen : JC Asahi Bremen 1 : 6 10 : 60
VfL Stade : JC Asahi Bremen 2 : 5 20 : 50
SV Nienhagen : Enjoy Judo 1 : 5 5 : 50

Dadurch konnte sich der JC Asahi auf den dritten Platz verbessern.

ab (05_2008)

Niedersachsen-Liga, 3. Kampftag

Enjoy Judo hat es leider nicht geschafft, den Tabellenführer der Niedersachsenliga aus Holle zu überraschen. Es gab eine 1:6 Niederlage, die aber auch knapper hätte ausfallen können. Die kleine Chance haben wir leider nicht genutzt, doch das Team aus Holle hat schon mehrere Deutsche Meister hervor gebracht und ist mit stärkster Truppe angereist, da wäre es vermessen mehr zu erwarten, so Trainer Pajer. Aber gegen Ostfriesland gab es dann die Wiedergutmachung in Form eines 5:2 Erfolges.
Im ersten Kampf gegen Holle hatte Dominik Pajer gegen den kräftigen Seitz bis 73 kg keine große Chance und verlor durch "Abtaucher". Geburtstagskind Rainer Hoos durfte bis 100 kg gegen den deutschen Meister Max Rollwage antreten. Doch der machte keine Geschenke und siegte mit Innensichel. Tobias Jeß (88 kg) musste im Schwergewicht gegen den 43 kg schwereren Kroll ran (132 kg). Mit aller Kraft konnte Tobias seinen Gegner aber nicht in Verlegenheit bringen und verlor nach Punkten. Bis 60 kg hatte Oytens Kämpfer Mathieu David lange geführt und mußte sich kurz vor Schluss geschlagen geben. Auch Routinier Werner Bockhoff bis 90 kg hatte seine Chance und lag durch eine Kontertechnik gegen Köhler vorne, ließ sich aber mit einem Schulterwurf überraschen. Letztendlich war es Isa Abakov bis 81 kg der mit einem schönen Seio Nage Schulterwurf den ersten Punkt für Enjoy Judo holte. Trainer Pajer kämpfte bis 66 kg im letzten Kampf gegen den mehrfachen deutschen Meister und 19 Jahre jüngeren Bundesligakämpfer Tristan Behrens. Auch mit der ganzen Erfahrung und top Fit kann man die Uhr nicht zurückdrehen. Pajer kämpfte gut mit und lauerte auf einen Fehler seines Gegners. Behrens siegte nach 4.12 min mit wiederholtem Überkopfwurf "Tomeo Nage". Endstand 6:1 für "Judo in Holle".
Im zweiten Kampf gegen Ostriesland stand Daniel Glandorf bis 73 kg auf der Matte. Hoch motiviert und bissig versuchte Glandorf Druck zu machen. Doch es half nichts. Eine kleine Wertung von Frerichs verteidigte er über die Zeit. Nun aber der Auftritt von Elger Struck. Er besiegte nach starker Leistung seinen Gegner Rafet Disli mit Handwurf. Tobias Jeß siegte anschließend gegen Safet Disli im Schwergewicht nach Punkten. Mathieu David hatte nun seinen Gegner Gövert bis 60 kg mehrfach auf der Schulter. Doch entscheidend war eine kleine Technik, die zum Sieg reichte. Werner Bockhoff wollte auch einen Sieg gegen Bertholt und punktete mehrfach. Seine tolle Kontertechnik wurde von den Kampfrichtern aber nur mit Yuko(5 Punkte) bewertet. Sein Gegner bekam für eine kleine Technik aber einen Waza-ari(7 Punkte) und brachte diese über die Zeit. Nun hatte Isa Abakov aber einen guten Tag erwischt und siegte gegen Rademacher mit Armhebel. Im abschließenden Kampf bis 66 kg siegte Marcel Kuzyk von Enjoy kampflos. Das bedeutete das 5:2 und der Sieg für Enjoy Judo.
Der Kampf Holle gegen Ostfriesland endete 5:1 . So geht es am 5.Kampftag in Bremen gegen Bümmerstede um Platz 2 bis 5. Doch dann stehen Enjoy Judo hoffentlich wieder in Bestbesetzung da. Das Saisonziel haben wir mit 15 Punkten aber schon übertroffen.

Andreas Pajer (05_2008)

Jahreshauptversammlung in Hemelingen

Hohe Auszeichnung für Arberger Judotrainer
Frank Kunze mit Goldener Ehrennadel des Bremer Judo -Verbandes geehrt

Aus der Hand des Präsidenten des Deutschen Judo-Bundes Peter Frese erhielt Frank Kunze auf der diesjährigen Sitzung des Bremer Judoverbandes die Goldene Ehrennadel. Damit wird er für seine langjährigen Verdienste für den Judosport geehrt.
Frank Kunze, Jahrgang 1949, malt, fotografiert und fährt gern Motorrad. Aber sein größtes Hobby heißt Judo. Er steht nunmehr seit 45 Jahren auf der Matte. Der Kriminalbeamte, der als Jugendbeauftragter sich u.a. für Präventionsprojekte für Kinder und Jugendliche einsetzt, begann seine sportliche Laufbahn 1963 beim Polizei SV. Er wechselte fünf Jahre später zur Judoclub-Sportschule Bremen, heute JCSB 1860.
Der Schützling des bekannten Trainers Dieter Schittkowski, 7. Dan, glänzte mit zahlreichen Landesmeisterschaften bei den Jugendlichen und Erwachsenen, eroberte zahlreiche erste Plätze auf Gruppenebene und bei Pokaltunieren. 1971 bekam er sogar die Chance, sich für den deutschen Olympiakader 1972 in München zu qualifizieren. Doch weder er noch andere Kameraden setzten sich beim Training im Hamburger Olympiastützpunkt durch. Ende der 70er Jahre gehörte er zur Mannschaft, die die Bremer Farben in der zweiten Bundesliga vertrat.
Frank Kunze agierte zehn Jahre lang als Landessportwart im Bremer Judoverband, wirkt heute als Mitglied im Rechtsausschuss und ist gleichzeitig Vorsitzender und Trainer beim TV Arbergen. Weiterhin leitet er über zehn Jahre in Kooperation mit dem Landessportbund Lehrgänge in Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Mädchen und Frauen. Hierbei bringt er polizeilicher Erfahrungen und seine Judokenntnisse ein. Relativ neu sind seine Lehrgänge für Kinder und Jugendliche unter dem Motto: „Nicht mit mir!“. Kinder und Jugendliche lernen hier, wie sie sich in gewalttätigen Situationen gegen Angriffe aller Art erfolgreich zu Wehr setzen können. Schwerpunkte sind hier, wie man Konflikte mit Verstand, statt mit Gewalt lösen kann.
Anmeldungen für diese Kurse werden unter Tel. 362-3802 entgegengenommen.
Obwohl er seine sportliche Laufbahn wegen einer Knieverletzung aufgeben musste, wird der Träger des 2. Dan dem Judosport ewig treu bleiben.

 Text: Frank Kunze, Fotos: Heiko Könnecke (04_2008)

Besuch von Sportsenator und LSB-Präsident auf dem Masters

Etwa 1100 Judoka der Altersklassen U-17 und U-20 aus 30 Nationen waren zum 23. Masters nach Bremen gekommen. Ein absoluter Teilnehmerrekord. Erstmals konnten auch Judoka aus Usbekistan und der Türkei in Bremen begrüßt werden. Organisator Norbert Specker und seine vielen Helfer aus den Bremer Vereinen hatten das Turnier, für das es europaweit wohl keine vergleichbare Veranstaltung gibt, gut im Griff, wie von allen Seiten bestätigt wurde. Die wenigen Bremer Kämpfer schieden alle angesichts der internationalen Top-Besetzungen frühzeitig aus. Nur Artur Vartanjan vom JC Asahi konnte die ersten 3 Kämpfe in der Gewichtsklasse bis 60 kg gewinnen, erst im Kampf gegen den Niederländer Lantinga unterlag er und schied ebenfalls aus.

Im Anschluss an das Turnier fuhren ca. 500 Judoka ins internationale Trainingslager nach Hannover um an drei Tagen sechs gemeinsame Trainingseinheiten zu absolvieren.

Heiko Könnecke (04_2008)

Niedersachsen-Liga, 3. Kampftag

Der dritte Kampftag am Samstag in Stade zeigte, dass die Oytener Judokas dieses Jahr grosse Klasse sind. Sie holten gegen Meisterfavourit Asahi Bremen ein 3:3 Unentschieden, siegten danach gegen Stade mit 4:3 und im letzten Kampf gegen die auf Platz 3 liegende Mannschaft aus Nienhagen klar mit 5:1.
Im ersten Kampf gegen den alten und großen Rivalen Asahi Bremen siegte Erwin Raat gegen Alexander Gerka mit Ausheber. bis 60 kg siegte Mathieu David kampflos. Der wieder erwartend startende Elger Struck besiegte das Talent Stass Passtenko bis 100 kg mit mehreren schönen Fußtechniken. Im vielleicht spannendsten Kampf ging Trainer Andreas Pajer gegen das große 18 jährige Talent Artur Vartajan auf die Matte. Beide starten gleichzeitig für die 2´te Bundesligamannschaft Budokan Lübeck. Pajer beherrschte die ersten 3 1/2 Min., jedoch ohne Punktvorteil. Eine Innensichel von Vartajan brachte die Entscheidung. Pajer drehte die Aktion noch, doch die Kampfrichter werten Punkt und ein glücklichen Sieg für Vartajan. Werner Bockhoff unterlag Andreas Burgmann mit Beinfasser. Tobias Jess kämpfte anschließend Unentschieden gegen Volker Klöß, obwohl Jess der eindeutig aktivere war und einen Schulterwurf zeigte. Im abschließenden Kampf siegte der starke Asahi Kämpfer Kevin Wollborn gegen Daniel Glandorf mit einem tiefen Schulterwurf und rettete Asahi Bremen die Punkteteilung zum 3:3.
Im zweiten Kampf gegen Stade siegten Erwin Raat mit Ippon für Konterwurf und Andreas Pajer mit Schulterwurf. Elger Struck siegte mit schöner Aussensichel und Tobias Jess holte den Siegpunkt im Schwergewicht. David, Abakov und Bockhoff verloren. Endstand 4:3 für Enjoy.
In der letzten Begegnung gegen Nienhagen trumpften Die Enjoyer noch einmal auf. Bis 73 kg vertrat jetzt Christoph Berger den angeschlagenen Erwin Raat. Das erste Mal in dieser Gewichtsklasse siegte Berger mit einem superstarken Überkopfwurf. David kämpfte jetzt unentschieden. Struck triumphierte mit einer schönen Sichel. Pajer konnte das Niedersachsentalent Jonas Kraska ebenfalls mit Schulterwurf punkten. Bockhoff siegte mit gutem Konterwurf eindeutig und Tobias Jess konnte im Schwergewicht seinen 30 kg schwereren Gegner nach belieben bewegen und siegte mit Haltegriff. Glandorf verlor den letzten Kampf knapp. Endstand 5:1 für Enjoy. Die Revanche der 6:1 Niederlage aus dem vorherigen Jahr ist geglückt.
Asahi Bremen besiegte Stade mit 5:1 und Nienhagen mit 6:1. Nienhagen schlug Stade mit 5:2.
Das bedeutet sensationell weiterhin der zweite Platz für das Oytener Team, gefolgt vom starken Asahi Bremen. Nienhagen ist auf Pl.5 abgeruscht
Unsere Mannschaft lebt aus tollen Technikern, bärenstarken und erfahrenen Kämpfern. Dazu die gute Mannschaftsstimmung zeigt die enorme Stärke. Jetzt kommt zum Heimkampf am 03.05. der Tabellenführer Holle, gespikt mit deutschen Spitzenkämpfern. Das wird ein Leckerbissen für alle Judo Fans und ein hochspannender Fight in Oyten.

Andreas Pajer (04_2008)

Enjoy auf platz zwei!

Am zweiten Kampftag der Niedersachsenliga erkämpften die Judokas von Enjoy Judo mit zwei grandiosen Siegen 4 Punkte und eroberten den zweiten Tabellenplatz. Diese Tabelle rahmen wir uns ein, so Trainer Pajer. Trotz dreier Ausfälle von Altmeister Werner Bockhoff(bis 100 kg) und Tobias Jess(-90 Kg Abiturprüfung) und den verletzten Michael Marquardt(-81 kg) siegten die Oytener gegen Goslar mit 7:0 und gegen JC Godshorn Hannover mit 5:2.
Ausschlaggebend war wieder das Comeback von Eduard Raat, der Sven Holly von Goslar im Schwergewicht mit einem sehenswerten Konter hoch in die Luft und auf die Matte schleuderte. Gegen Marc Nettelmann von Godshorn verlor der 44 jährige nur knapp. Sein Sohn Erwin Raat(20 J), der beim ersten Kampftag fehlte, konnte wieder an seine guten Leistungen anknüpfen und gewann gegen Ioe (Goslar) mit Umdreher und Haltegriff und gegen Dominik Stadler(Godshorn) mit Schulterwurf. Auch Daniel Glandorf lieferte nach 2 Jahren Wettkampfpause ein guten Einstand. Er siegte gegen Godshorns Oberhaupt bis 81 kg und verlor nur knapp gegen Philip Stadler(Godshorn). Außerdem gewann der Enjoyer Isa Abakov gegen Goslars Farth bis 90 kg und Thomas Brunsing gegen Godshorn bis 73 kg kampflos. Doppelerfolge erkämpften bis 60 kg Mathieu David und Trainer Andreas Pajer bis 66 kg. 100 kG Kämpfer Elger Struck konnte Enjoy ebenfalls mit zwei schöner Erfolgen gegen Kollinger und Engelhardt die Siege perfekt machen. Mit diesen Leistungen stehen wir zu Recht ganz oben. Nur der Vorzeigeverein "Judo in Holle" steht vor uns kommentierte Oytens Trainer, doch die kommen noch nach Oyten zum Heimkampftag am 03.05.

Andreas Pajer(03_2008)

Bremer Sportler erfolgreich in der Fremde

Wieder ein großer Erfolg für Bremer Judosportler. Allerdings leider nicht unter Bremer Flagge. Bei den Aufstiegskämpfen zur 2´ten Bundesliga in Berlin starteten sie für Budokan Lübeck. Budokan Lübeck ist seit Jahren an der Spitze der Regionalliga Nord. Und der Bremer Judoka Andreas Pajer (Enjoy Judo, 43J,66kg) kämpft seit 10 Jahren für die Lübecker. Ebenso dabei waren Andreas Burgmann (20 J,-90kg) und Arthur Vartajan (17 J,-60kg, beide Asahi Bremen). Über eine Freundschaft mit Budokan-Coach Vlado Wandtke kam Pajer zum Team und feierte schon 5 Regionalliga Meisterschaften. Im Gepäck über 10 Jahre hatte er so erfolgreiche Bremer Judoka dabei wie Richard Tuszynski, Michael Marquardt, Sascha Steudel, Andre Kuzyk, und Andreas Burgmann. Alle seinerseits Landesmeister und erfolgreich. Leider ist es den Bremern bis heute nicht gelungen, eine leistungsstarke eigene Mannschaft auf zu bauen. So kämpfen auch noch Bremens Aushängeschilder Daniel Selling und Andre Kuzyk für Braunschweig in der ersten Bundesliga. Niklas von Freeden kämpft mittlerweile im Kader der Nationalmannschaft und lebt im Leistungszentrum Osnabrück. Andre junge Bremer Leistungsjudokas hörten ganz auf. Sie katten keine Perspektive oder wurden nicht mehr gefördert.
Pajer versucht mit seinem Verein Enjoy Judo, ebenso wie Asahi Bremen, in der Niedersachsenliga seine Kämpfer erfolgreich einzusetzen. Villa Vital, PSV Bremen, Eiche Horn und Bushido Bremen starten allesamt in der Bezirksliga Niedersachsen. Doch ein Bremer Team, Regionalliga- oder Bundesligareif, ist in den letzten Jahren leider noch nicht entstanden. Das ist das große Ziel von Landestrainer (U17) Pajer. Denn ich werde nicht mehr in der Bundesliga kämpfen, denn das ist schon 20 Jahre her ( 8 Jahre Asahi Bremen und TSV Stellingen-Hamburg).
Übrings die Bremer gewannen die Aufstiegsrunde im Finale gegen Randori Berlin 5:1 . Pajer und Vartajan wurden eingesetzt. Vorher wurden Bünde und Brandenburg 5:2 besiegt. In der Vorrunde Randori Berlin mit Nationalkämpfer Marcel Jamet 4:3.

Andreas Pajer

Foto:Vartajan 2v.r.sitzend, Pajer 5 v.r.sitzend weißer Anzug, Burgmann 6 v.r.stehend

Bericht zur Landes-Einzel-Meisterschaft und Gruppen-Einzel-Meisterschaft

Am 15.09.07 startete die Landes-Einzel-Meisterschaft in der Bremer Uni-Halle. Es gab viele gute Kämpfe zu sehen. Landesmeister wurden: Artur Vartanjan (- 60 kg , Asahi), Christoph Berger (- 66 kg, SAV), Oliver Prenzel (- 73 kg, OT Bremen), Kevin Wollborn (- 81 kg, Eiche Horn), Andreas Burgmann (- 90 kg, Asahi), Stass Pecenenko (- 100 kg, Asahi) und Daniel Selling (+ 100 kg, Asahi). In der umfangreichsten Gewichtsklasse – 73 kg gab es ein spannendes Finale zwischen Oliver Prenzel und Egzon Lekaj (TSV Bassum). Im Golden Score konnte Oliver Prenzel schließlich einen Vorteil zu seinen Gunsten nutzen. Für die Zukunft würde ich mir wünschen, wieder mehr Teilnehmer zu haben, z.B. jene Teilnehmer die auch in den zahlreichen Liga-Mannschaften vertreten sind.

Am 29.09.07 fand die Gruppen-Einzel-Meisterschaft in Osnabrück statt. Mit einem sehr guten 2. Platz konnte sich lediglich Daniel Selling (-100kg, Asahi) für die Deutschen Meisterschaften in Neuhof (Hessen) qualifizieren. Darüber hinaus gab es 5. Plätze für Artur Vartanjan (- 60 kg, Asahi) und Andreas Burgmann (- 90 kg, Asahi) . Einen 7. Platz erreichten Patrick Riedel (- 73 kg, Eiche Horn), Kevin Wollborn (- 81 kg, Eiche Horn) und Oliver Prenzel (- 73 kg, OT Bremen). Den schnellsten Sieg konnte sicherlich Christoph Berger (- 66 kg, SAV) für sich verbuchen, der seinen ersten Kampf bereits nach wenigen Sekunden mit einem Fußfeger gewann.

Thomas Neubauer

Norddeutsche Meisterschaften am 22. September 2007 – Nina Heidemann gewinnt Bronze

Die Crocodiles Osnabrück richteten am 22. September die Norddeutschen Meisterschaften der Frauen aus. Der Bremer Judo Verband wurde hier von fünf Starterinnen vertreten.

Nina Heidemann (+78kg, OT Bremen) nutze ihre Chancen auf der Matte und musste sich lediglich einmal geschlagen geben. Sie gewann somit die Bronzemedaille und sicherte das einzige Ticket der Bremer Frauen für die Deutschen Meisterschaften am 13. Oktober im hessischen Neuhof.

Gar nicht erst ins Wettkampfgeschehen eingreifen konnte Sandra Neu (-57 kg, Eiche-Horn), die die Wiegezeit verpasste. Stefanie Riedel (+78kg, Eiche-Horn) fand ebenso wenig in den Wettkampf wie Sonja Kurzbach (-63kg, Eiche-Horn). Karina Stock (-57kg, OSC Bremerhaven) konnte immerhin einen Sieg für sich verbuchen.

Katja Leese (Frauenreferat)

LEM Frauen am 15. September 2007

Am 15. September fand in der Uni in Bremen die Landesmeisterschaft der Frauen statt. Leider fanden sich nur 8 Kämpferinnen ein, so dass nur in einer einzigen Gewichtsklasse (-63 kg) gekämpft werden konnte.

Landesmeisterinnen sind: Alisa Reinhold (-52 kg, PSV), Sandra Neu (-57 kg, TV Eiche-Horn), Karina Stock (-63kg, OSC Bremerhaven), Annika Schött (-70kg, FT Blumenthal), Jennifer Nelson (-78 kg, Tura Bremen) und Stefanie Riedel (+78 kg, TV Eiche-Horn). Zweite bis 63kg wurde Lisa Bonn (Asahi) und Dritte Sonja Kurzbach (TV Eiche-Horn).

Wir bedauern die geringe Beteiligung sehr und hoffen, in den nächsten Jahren wieder ein breiteres Frauenfeld erreichen zu können.

 Katja Leese (Frauenreferentin)

Zwei Erfolge der Bremer Judokas Ü30 auf der Deutschen Meisterschaft in Bonn

Kurzfristig hat sich der Trainer Andreas Pajer vom Enjoy Judo Verein für die Deutsche Meisterschaft der Sen. angemeldet. Vor 7 Monaten erst an der Bandscheibe operiert und im Januar den Meniskus geglättet, konnte der Trainer erst im April wieder trainieren und am 12 Mai seinen ersten Kampf in der Niedersachsenliga bestreiten. Da er eine gute Leistung zeigte (Sieg gegen den Tabellenführer) und Anfang Juni auch noch für Budokan Lübeck ( im 10´ten Jahr!!!) in der Regionalliga gewann, beschloss Pajer sich als Titelträger aus dem Jahre 2005 wieder den besten Gegnern Deutschlands bis 66 kg seiner Altersklasse 40-44 Jahre zu stellen. In der ersten Runde gab es gleich ein Freilos. Im zweiten Kampf hieß der Gegner Mattias Schmidt aus Niedersachsen. Pajer legte gleich mit einem Fußfeger los und konnte seinen Gegner kurz danach abwürgen. Im dritten Kampf dem Halbfinale kam es gegen den stärksten, Dr. Jürgen Grasmück, seinerseits Titelträger des Jahres 2006 und Weltmeister der Sen. über 30 im Jahre 2004. Er war aber auch in jungen Jahren Deutscher Meister und Nationalkämpfer. Andreas Pajer fing den Kampf in der ersten Hälfte sehr druckvoll an. Doch die Angriffe mit Tai Otoschi brachten kein richtigen Wurfansatz. Nun kam der Auftritt von Grasmück. Mit einem Spagat tauchte der Hesse unter Pajer durch und vollstreckte einen Kata Guruma Überkopfwurf. Weltklasse in dieser Altersklasse. Entäuscht musste Pajer diesen Kampf verloren geben. Doch rum jammern hilft nicht. Dank seiner Erfahrung ging Pajer in dem Kampf um Bronze hochmotiviert und konzentriert zu Werke. Gegner war der sehr aggressiv kämpfende NRW Judoka Michael Van Beulen. Nach 2 Min. Kampfzeit hatte Pajer seinen Gegner immer besser im Griff und konnte einen links angesetzten Seio Nage Schulterwurf ansetzten. Dafür gab es einen Yuko Punkt, den der Oytener bis zum Ende verteidigen konnte. Bronze und Dritter Platz in einem 13 Kämpfer starken Feld ist OK. Den Grasmück hebe ich mir für einen guten Tag auf, so Pajer.
Markus Utzat vom JC Asahi ist ebenfalls Titelträger 2005 bis 100kg, Dritter 2006 bis 81 kg und wurde diesmal hervorragender Dritter bis 90 kg in der Altersklasse 35-39 Jahre. Dank seines absoluten Siegeswillen gepaart mit guter Taktik konnte Utzat wieder einmal überzeugen. Im ersten Kampf besiegte Utzat den NRW Kämpfer Thomas Eisenberg, der im letzen Jahr Deutscher Meister war. Dieser schwere Kampf hinterließ Spuren, so verlor Markus Utzat seinen zweiten Kampf durch einen kleine Unachtsamkeit gegen Robert Endras aus Bayern. Nun musste Utzat in die Trostrunde. Doch dann kam er zu schönen, aber anstrengenden Siegen gegen Uwe Pax aus Würtenberg und Jesko Müller aus Thüringen. Jetzt hatte Markus Utzat die Möglichkeit auf das Treppchen zu kommen. Im Kampf um Platz 3 ging es gegen Stefan Schwingenschlögel aus Bayern. Wieder schaffte es der Bremer mit großem Kampfgeist seinen Gegner mit einem Seoi Nage Ansatz zu werfen. Diese schöne Technik brachte er sicher über die Zeit und holte damit das zweite Bronze für Bremen. Doch im Nachhinein war Utzat nicht so glücklich. Es war einfach mehr drin an diesem Tag in dem mit 15 Kämpfen starken Feld.
Nicht so viel Glück hatte der Bremer Thorsten Klein im Schwergewicht der Altersklasse 35-39 Jahre. Er verlor zweimal und wurde Fünfter.
Pajer und Utzat planen nach diesen Leistungen schon für die Europameisterschaften in Sindelfingen am 18. November. Die beiden U17- und U20 Landestrainer in Bremen sind sich aber einig, dass sie noch selber hart trainieren müssen. Doch als Vorbild für alle leistungsorientierten Nachwuchs-Judokas in Bremen sollte der schöne Erfolg zusätzliche Motivation sein.

Andreas Pajer
Foto v.l. Thorsten Klein, Andreas Pajer, Markus Utzat

Matten-Jubiläum Heiter u. Trocken!

Fröhlichkeit und Sportliches vermischte sich in Bremerhaven. Robert Bogaschwsky hatte zum 60-Jährigen Mattejubiläum eingeladen und alle kamen. Nach den üblichen Lobeshymnen ging es dann zur Sache. Robert zeigte, wie man im Alter noch so beweglich sein kann. Die Fotos beweisen es. Alle 60 Teilnehmer waren Großmeister begeistert und nach über einer Stunde geschafft, nur unser Robert nicht. Es war eine schöner u. trockener Frühsommertag. Dem OSC sei Dank für die tolle Organisation.

Foto: Marianne Könnecke vom Vostand des BJV überbrachte die Glückwünsche des BJV.

D. M.

Masters 2007 mit neuem Rekord

Mit einem neuen Rekord ging am 26.März 2007 das Masters zu Ende. Genau 939 Athleten aus 21 Nationen waren an zwei Wettkampftagen in der Halle 6 am Start. Unter den kritischen Augen von Sportsenator Rövekamp kämpften viele Nationalmannschaften um Ruhm und Ehre.
Für viele Nationen ist das Masters in Bremen ein absolutes Pflicht-Turnier. Wo sonst triff man auf Kämpfer z.B. aus Kasachstan, Japan, Kanada oder auch Frankreich, Türkei oder Italien. Selbst das Team aus Israel kommt schon fast zehn Jahre nach Bremen.
Die grösste Überraschung war aber die Teilnahme der National-Teams aus dem IRAN. Eigentlich war es aber doch nichts Besonderes, denn es waren eben nur Jugendliche, die sich zum friedlichen Wettkampf auf der Matte trafen. Die Welt zu Gast in Bremen (bei Freunden).

Erfolg gab aber auch für einige Bremer Kämpfer. Nachdem Jamal Russol (BJC) die ersten Kämpfe für sich entscheiden konnte, war doch am Schluss sein Gegner Ehsan Bana aus dem IRAN, der spätere Bronze-Medaillengewinner, stärker. Für Daniel Selling(JC Asahi) lief es etwas besser. Sein Auftaktsieg gegen den Franzosen Jonas Savatier war schon mal ein guter Start. Im zweiten Kampf musste er sich dem Tschechen Lukas Krpalek geschlagen geben. So blieb also der Kampf um den dritten Platz. Dort traf er zuerst auf Mojtaba Nikbin(IRAN), den er schlagen konnte. Erst im Kampf um Platz drei gegen Yann Azrou(Frankreich) musste Daniel sich im Golden Score geschlagen geben. Der fünfte Platz ist leider nicht auf den Treppchen, ist aber als Erfolg beim Masters in Bremen nicht zu unterschätzen.

jk

Erstes Bremer Kata-Team-Treffen

Nach dem Bremer Dan-Tag am 04.03.2007 setzte sich eine Handvoll Katainteressierter zusammen, um über Einzelheiten, weiteres Lehren und Lernen zu beraten. Das Bild zeigt die Demonstration der Kodokan Goshinjutsu Kata, die, wie auch die Juno Kata, für die Prüfung zum 4. Dan erforderlich ist. Der Bremer Katabeauftragte, Hannes Schweser, erläuterte, welche Kriterien bei dieser Kata notwendig sind, um eine Prüfung zu bestehen.
Wie schon im Jahresbericht von Hannes erwähnt, sind in Bremen

  • für die Nage No Kata Claus Dierks und Hannes

  • für die Katame No Kata Kai Schimanski, Marcus Herold und Hannes

  • für die Gono Sen No Kata Claus Dierks und Hannes

  • für die Juno Kata Anja Näke und Hannes

  • für die Kodokan Goshin Jutsu Kata Ralf Hemken und Hannes

  • für die Itzutzu No Kata Holger Mielke und Hannes

  • und für die Kime No Kata Robert Bogaschewski

verantwortlich.
Es werden weitere Kata hinzukommen und damit verbunden, auch weitere Kataspezialisten. Die Danprüfer werden ebenfalls zu den Kataschulungen hinzugezogen, um optimal geschult auf Prüfungen vorbereitet zu sein.
Zukünftig sollen die Kata auf Turnieren oder anderen Veranstaltungen gezeigt werden. Unser Team möchte zum nächsten Dantag eine Kata zeigen, besprechen und zum besseren Verständnis einige Techniken auch üben lassen.

Hier auf dem Bild von links nach rechts
Anja Näke, Holger Mielke, Claus Dierks, Kai Schimanski, Mathias Glasbrenner, Hannes Schweser u. Ralf Hemken

Mathias Glasbrenner beim Hamme-Pokal geehrt

Anläßlich des 12. Intern. Hamme-Pokal wurde Mathias Glasbrenner vom Vorstandsmitglied Marianne Könnecke mit der Silbernen Ehrennadel des Bremer Judo-Verbandes geehrt. Der sichtlich überrachte Sportkamerad Glasbrenner nahm sie mit Freude entgegen, wie man sieht.

Ehrung für Harald Siegmann

Mit der Silbernen Ehrennadel des Bremer Judo-Verbandes wurde für seine über Jahrzehnte geleistete Arbeit beim TuS Varrel der Trainer u. Abteilungsleiter ausgezeichnet. Der Glückliche war anlässlich einer Gürtelprüfung doch sehr überrascht. Die Urkunde überbrachte der 1. Vors. des BJV Karl-Heinz Meyer.

Mitgliederversammlung des BJV

Auf der Mitgliederversammlung des BJV am 03.03.2007 überreichte Präsident Peter Frese die „Silberne Ehrennadel“ des DJB an Dieter Maat. Er würdigte den jahrzehntelangen Einsatz von Dieter Maat, verbunden mit der Hoffnung, dass er sich noch lange für den Judosport einsetzen wird.
Präsident Peter Frese nahm mit Karl-Heinz Meyer, dem ersten Vorsitzenden des BJV, noch weitere Ehrungen vor:
Rudi Kurbjuhn erhielt die „Goldene Ehrennadel“ vom BJV für sein langes Wirken im Rechtsausschuss. „Silberne Nadeln“ vom BJV gingen an Inge Trempnau von der SAV sowie an Lutz Nordloh vom TSV Bassum.
Die beiden Ämter der Sportreferenten konnten neu besetzt werden. Um das Frauenreferat wird sich künftig Katja Leese, TuRa-Bremen, kümmern. Das Sportreferat für die Männer liegt jetzt in den Händen von Thomas Neubauer, JC-Weyhe. Beide sind von der Versammlung durch ein einstimmiges Votum bestätigt worden.

Heiko Könnecke

Kampfrichter- und Techniklehrgang bei PSV


Das waren die Teilnehmer am 11.Februar im Dojo des PSV in der Neustadt.

Dan-Prüfung bei der SAV

Am Sonntag, den 18. Februar, fand bei der SAV in Vegesack eine Judo-Dan-Prüfung statt. Judo-Dane sind Meistergrade bei denen die Prüflinge die Berechtigung erwerben den schwarzen Gürtel zu tragen. Höchste Konzentration und Körperbeherrschung werden hier neben einem umfangreichen theoretischen Wissen gefordert.
Die Prüfungskommission des Bremer-Judo-Verband, bestehend aus Claus Dierks, Matthias Glasbrenner und Harry Rippe, bewertete die gebotene Leistung.
Zu Beginn der Prüfung wurde die „Nage-no-kata“ gezeigt. Hier werden die Prinzipien des Werfens in zeremonieller Form veranschaulicht. Die Kata beinhaltet 15 Würfe, die jeweils rechts und links ausgeführt werden müssen.
Danach folgten die Standtechniken, Würfe aus der Gokyu und außerhalb der Gokyu, diverse Kombinationen und Kontertechniken.
Ein umfangreiches Bodenprogramm, bestehend aus Haltetechniken, Würge- und Hebeltechniken, folgte.
Zu guter letzt zeigte jeder Prüfling seine Spezialtechnik, hier wurde diese nicht nur praktisch vorgeführt sondern auch fachkundig aufgebaut und erklärt.
Die beiden jungen SAVer Kevin Rützel (19 Jahre) und Christoph Berger (17 Jahre alt und zurzeit der jüngste Danträger in Bremen) zeigten bei ihrer ersten Dan-Prüfung sehr gute Leistungen. Beide sind seit vielen Jahren beim Judosport und aktive Wettkämpfer, dementsprechend zeigten sie sehr dynamische und saubere Ausführungen aller Techniken.
Ein besonderer Tag war es auch für Harry Rippe (5. Dan), der die beiden in den letzten Monaten in hervorragender Weise auf diesen Tag vorbereitet hat. Es wurde deutlich, dass eine gute und intensive Ausbildung für einen Meistergrad ein wichtiges Fundament darstellt und unerlässlich ist.
Die Abteilungsleitung gratuliert zu diesem Erfolg.

Lehrgang mit Peter Frese

Am 14.01.07 gab Peter Frese in Bremen einen Lehrgang zu dem Thema " Judo für 5 bis 7 jährige Kinder". Nach einem Theorieteil, in dem er den Kinderpass, die Sticker, Aufnäher und das neue Lehrbuch vorstellte, folgte eine Diskussionsrunde in der die ca. 40 Lehrgangsteilnehmer Fragen stellen konnten und dem Präsidenten Anregungen und Verbesserungsvorschläge unterbreiten konnten.
Im 2. Teil des Lehrgangs stellte Peter viele Spiele für die Altersgruppe vor, wobei die Teilnehmer kräftig ins Schwitzen kamen aber auch ihren Spaß hatten.

 Heiko Könnecke

Winter Dan – Prüfung

Sicherlich kein „Weihnachtsgeschenk“, sondern das Ergebnis einer langen und anstrengenden Vorbereitung! Nach fast fünf Stunden schweißtreibender Prüfung haben die vier Kandidaten unter den kritischen Blicken ihrer Prüfer (H. Schweser, H. Rippe und C. Dierks) ihr Ziel erreicht.
Der Bremer Judo – Verband gratuliert Anja Näke (Bremen 1860) und Karin Albers (Judo-Club Weyhe) zu ihrer bestandenen Prüfung zum 1. Dan, sowie Stefan und Thomas Neubauer (beide Judo-Club Weyhe) zu ihrem 3. Dan.

Claus Dierks
BJV Lehr-/Prüfungsreferat

Kata-Experten-Treffen

Am 28.10.2006 kamen die Kataexperten beziehungsweise Verantwortlichen der Nordländer Niedersachsen, Hamburg und Bremen zusammen um dieses Mal ausführlich über die Gonosen no Kata zu diskutieren.
Hannes Schweser (HB) stellte die Bremer Version vor die im großen und ganzen so angenommen wurde.
Des weiteren haben Sigrid Happ und Helena Behnken (beide HH) die "Nage waza ura no Kata" von Mifune vorgestellt. Die Kawaishi, Waseda Universität und Hirano Version wurden besprochen. Das Team kam zu der übereistimmenden Meinung, dass nun auch die verschiedenen Versionen der Gonosen no Kata in allen drei Bundesländern unter den gleichen Kriterien abgeprüft werden können, genauso wie : Nage no Kata, Katame no Kata, Kodokan Goshin Jutsu und Juno Kata.
Als nächstes wird die Kime no Kata besprochen und später noch einmal die Koshiki no Kata. Gerne kann auch mal ein Gast mit dabei sein.

Stehend : Kurt Teller(NS), Sigrid Happ(HH), unser Gast Bettina Massillon(HB), Hannes Schweser(HB)
Sitzend : Helena Behncke (HH), Wolfram Diester (NS) und Jutta Milzer (NS)

Hannes Schweser

Landeseinzelmeisterschaft der Frauen und Männer 2006

Auf der diesjährigen Land-Einzelmeisterschaft der Frauen und Männer, die am 10.09.2006 von der SAV in Vegesack ausgerichtet wurde konnten sich in erster Linie die Nachwuchskämpfer des Bremer Judo Verbands durchsetzen.

Landesmeister 2006 bei den Männern dürfen sich nennen:

Andre Kuzyk (Enjoy), Alexander Gerka (TV Eiche Horn), Oliver Prenzel (OT-Bremen), Dennis Ahluwalia (PSV), Torsten Kröger, Andreas Burgmann und Daniel Selling (alle Asahi).

Es waren „nur“ Oliver Prenzel (bis 73 Kg), der seine Gewichtsklasse Eindrucksvoll beherrschte und Torsten Kröger, von den älteren Semestern die sich bis nach ganz oben durchkämpfen konnten. Festzustellen ist, dass auch bei den Senioren ein Aufwärtstrend der Teilnehmer stattgefunden hat.

Das sehr dünn besetzte Feld der Frauen, welches durch Verletzungen stark geschwächt wurde, hat folgende Landesmeister vor gebracht:

Sandra Neu, Sonja Weihusen, Sarah Behnsen (alle TV Eiche Horn) und Jennifer Nelson (Tura).

Was für die Funktionäre bedeutet, dass Sie mit gemischten Gefühlen auf die Norddeutsche- Einzelmeisterschaft der Frauen und Männer am 30.09.2006 schauen.

mb

Europameister und Mehrfacher Deutscher Meister
Ole Bischof zu Besuch in Bremen

Vom 11.02.2006 bis zum 12.02.2006 befand sich der amtierende Europameister und mehrfache Deutsche Meister Ole Bischof auf Lehrgang in Bremen. Der 27 jährige Reutlinger, der zurzeit in Köln wohnt und dort sein Studium der Volkswirtschaft betreibt war insgesamt 9 x Deutscher Meister (1 x Junioren, 2 x Männer, 1 x Hochschule, 1 x IDM und 4 x Mannschaft). Außerdem kann er in seiner aktiven Laufbahn auf einen Europameister Titel, eine Vize-Europameisterschaft und diversen Platzierungen bei Super-Worldcup Turnieren vorweisen.
Es war also keine schlechte Idee der Funktionäre des Bremer Judo Verbandes dieses Aushängeschild des Deutschen Judo Bundes nach Bremen einzuladen. Der Beleg hierfür wurde auch durch die hohe Teilnehmerzahlen in den nach Altersklassen unterteilten Lehrgangsgruppen erbracht.
Dieses wird für den Bremer Judo Verband ein weiterer Anreiz sein, mit dieser Lehrgangsserie auch in 2006 noch motivierter weiter zu machen.

mb